Achtung Großstörung

Was machen Sie eigentlich bei der DNWAB?

Name:
Steffen Wolff
Abteilung:
Technische Leistungen
Funktion:
Mitarbeiter Technische Leistungen

Hal­lo, ich bin Stef­fen, Mit­ar­bei­ter in der Abtei­lung Tech­ni­sche Leis­tun­gen
Was sind mei­ne Auf­ga­ben bei der DNWAB?
Seit inzwi­schen zehn Jah­ren betreue ich bei der DNWAB alle The­men rund um die Zusam­men­ar­beit mit unse­ren etwa 500 bis 600 Instal­la­teur­be­trie­ben. Zu mei­nen Auf­ga­ben gehö­ren die Ein­tra­gung von Fach­be­trie­ben, die Durch­füh­rung von Schu­lun­gen sowie die tech­ni­sche Bera­tung und Betreu­ung.
Dar­über hin­aus ste­he ich den rund 230.000 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern unse­res Betriebs­füh­rungs­ge­bie­tes bei tech­ni­schen Fra­ge­stel­lun­gen zur Sei­te. Dabei schla­gen tat­säch­lich zwei Her­zen in mei­ner Brust: eines für die Was­ser­ver­sor­gung und eines für das Instal­la­teur­hand­werk. Häu­fig sehe ich mich als wich­ti­ges Bin­de­glied zwi­schen bei­den Berei­chen.
Ein wei­te­rer Schwer­punkt mei­ner Tätig­keit ist die Bear­bei­tung von Haftpflicht‑, Sach­scha­den- und sons­ti­gen Scha­dens­er­satz­fäl­len inner­halb der DNWAB sowie gegen­über Anschluss­neh­mern und wei­te­ren Betei­lig­ten.
Was mag ich an mei­nem Job?
Kein Ver­si­che­rungs­fall und kei­ne Haus­in­stal­la­ti­on gleicht der ande­ren. Genau die­se Viel­falt macht mei­ne Auf­ga­be so span­nend. Jeder Vor­gang bringt neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich und erfor­dert indi­vi­du­el­le Lösun­gen.
Kon­stant blei­ben hin­ge­gen die Men­schen, die ich bei ihrer täg­li­chen Arbeit oder in schwie­ri­gen Situa­tio­nen unter­stüt­zen darf. Ob Anschluss­neh­mer, Zweck­ver­bän­de oder Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen: Es moti­viert mich, tech­ni­sche und ver­si­che­rungs­re­le­van­te Fra­ge­stel­lun­gen gemein­sam zu lösen und dabei einen kon­kre­ten Bei­trag zu leis­ten.
War­um bin ich bei der DNWAB?
Den per­fek­ten Job gibt es wahr­schein­lich nicht. Viel­leicht ist genau das gut so. Für mich kommt es auf die rich­ti­ge Mischung aus Ver­ant­wor­tung, fach­li­cher Her­aus­for­de­rung und per­sön­li­cher Wei­ter­ent­wick­lung an. Die­se Balan­ce gelingt nicht jeden Tag gleich gut, aber ins­ge­samt fin­de ich sie bei der DNWAB.
Zudem bleibt mir neben mei­ner beruf­li­chen Tätig­keit genü­gend Raum für mei­ne per­sön­li­chen Inter­es­sen. Auf­grund mei­ner Begeis­te­rung für tech­ni­sche The­men beschäf­ti­ge ich mich auch in mei­ner Frei­zeit inten­siv mit Ener­gie­ef­fi­zi­enz und nach­hal­ti­gem Bau­en, unter ande­rem als Gebäu­de­en­er­gie­be­ra­ter.
Was ist mei­ne schöns­te Erfah­rung?
Eine beson­ders prä­gen­de Erfah­rung war ein schwe­rer Rohr­bruch an einer DN-450-Druck­lei­tung, den wir vor eini­gen Wochen bewäl­ti­gen muss­ten. Als Inge­nieur vom Dienst (IvD) bin ich Teil eines Sys­tems, das außer­halb der regu­lä­ren Erreich­bar­keit sämt­li­che Stö­run­gen und Not­fäl­le unse­rer Zweck­ver­bän­de auf­nimmt und koor­di­niert.
An die­sem Abend schoss Abwas­ser meh­re­re Meter hoch aus der beschä­dig­ten Lei­tung und über­schwemm­te teil­wei­se angren­zen­de Grund­stü­cke. Ursprüng­lich waren ledig­lich drei Mit­ar­bei­ten­de für den Bereit­schafts­dienst vor­ge­se­hen. Inner­halb kür­zes­ter Zeit waren jedoch ins­ge­samt 14 Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus dem Bereich Abwas­ser­netz vor Ort.
Mit beein­dru­cken­der Pro­fes­sio­na­li­tät und gro­ßem Enga­ge­ment konn­te der Scha­den zwi­schen 19:30 Uhr und 6:30 Uhr am fol­gen­den Mor­gen beho­ben wer­den. Beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben ist mir das außer­ge­wöhn­li­che Team­ge­fühl. Obwohl ich in die­ser Nacht die Ver­ant­wor­tung trug, hat­te ich zu kei­nem Zeit­punkt das Gefühl, die Situa­ti­on allein bewäl­ti­gen zu müs­sen. Jeder wuss­te genau, was zu tun war, und ein Räd­chen griff ins ande­re.
Die betrof­fe­nen Anschluss­neh­mer beglei­te ich bis heu­te bei der Scha­den­re­gu­lie­rung. Die­ses Ereig­nis hat mir ein­mal mehr gezeigt, wie wich­tig Zusam­men­halt, Fach­wis­sen und Ver­läss­lich­keit sind und wie stolz man auf ein Team sein kann, das auch unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen Außer­ge­wöhn­li­ches leis­tet.